Paul-Gerhardt-Kirche Bielefeld e.V.

12. Juni 2009, 09:31 Uhr

 In dem Buch “Kirchenkampf in Bielefeld” hat der TV-Journalist Eitel Riefenstahl alle Ereignisse festgehalten, die zum erzwungenen Verkauf der Bielefelder Paul-Gerhardt-Kirche führten. Die Paul-Gerhardt-Gemeinde, die ihre Kirche selbst erhalten wollte und dazu auch finanziell in der Lage war, wurde von der westfälischen Amtskirche hintergangen, belogen und als antisemitisch diffamiert.

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11. September 2007, 22:15 Uhr

Seit März fanden täglich Andachten mit 20 bis 40 Besuchern statt, die sonntäglichen Gottesdienste wurden von 50 bis 8o Personen besucht (in besonderen Fällen auch 120 bis 200 Personen). Diese gottesdienstliche Gemeinde will zusammen bleiben. An sofort gewährt uns die Trinitatis Gemeinde Obdach.

  • am 15.01.2008  18 Uhr Andacht in der Trinitatiskirche oder Gemeindesaal

  • am 22.01.2008   18 Uhr Andacht in der Trinitatiskirche oder Gemeindesaal

  • vorher ab 16 Uhr Gespräch bei Kaffee und Kuchen

  • am 29.01.2008   18 Uhr Andacht in der Trinitatiskirche oder Gemeindesaal

  • vorher ab 16 Uhr Gespräch bei Kaffee und Kuchen

  • Die ev.-luth. Trintatis-Gemeinde hat ihre Kirche in der Schatenstraße 17 ungefähr
    200 m von der Paul-Gerhardt-Kirche entfernt.

Wir laden jeden herzlich ein, der mit uns beten, singen und Gottes Wort hören möchte!

Die Bürgerinitiative zur Erhalt der Paul-Gerhardt-Gemeinde

11. September 2007, 22:14 Uhr

Difficile est satiram non schribere - sagt der Lateiner:
Es ist schwer, keine Satire zu schreiben.

Fangen wie also an mit einer alten Satire - und erzählen sie neu:

Das Huhn kommt zum Schwein: Wir sollten fusionieren, eine gemeinsame Imbissbude aufmachen. Ich würde die Eier liefern, du den Schinken. Der Umsatz ließe sich gewaltig steigern, der Gewinn wäre groß. Schön und gut, gibt das Schwein zu bedenken; aber wenn ich den Schinken liefern soll, muss ich doch vorher sterben.

Das Huhn: Ja - so ist das eben bei einer Fusion!

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18. Juli 2007, 16:57 Uhr

Die Bürgerinitiative zur Erhaltung der Paul-Gerhardt-Kirche nimmt zur Kenntnis, dass sich die Neustädter-Marienkirchen-Gemeinde wieder einmal nicht an Vereinbarungen hält. Der schriftlich fixierte Kompromiss vom 28. 06. 07 zwischen der Neustädter-Mariengemeinde und der Bürgerinitiative sieht vor, dass die Paul-Gerhardt-Kirche bis zum 12. September
weiter – das heißt: wie bisher – genutzt werden kann.
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7. Juni 2007, 09:41 Uhr

Zu den öffentlichen Kampagnen gegen die Bürgerinitiative für den Erhalt der Paul-Gerhardt-Kirche (1. Unterschriftensammlung Halama/Maske in allen evangelischen Gemeinden vom 3.5.07, 2. der Appell von Präses Buß an die gesamte Zivilgesellschaft vom 18.5.07) fügt der Bevollmäch­tigtenausschuss Neustadt-Marien am 27.5.07 eine 3. Aktion hinzu: „an alle Bielefelderinnen und Bielefelder“. Er lässt die Verteilzettel u.a. am Pfingstsonntag vor der Paul-Gerhardt-Kirche an die Gottesdienstbesu­cher verteilen. In dem Aufruf heißt es: “Es ist also an der Zeit, solidari­schen Worten weitere solidarische Taten folgen zu lassen. Darum wer­den für die nächsten Wochen und Monate zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen geplant, die die breite Unterstützung der Bielefelder Bevöl­kerung für eine neue Synagoge in der Stadt zum Ausdruck bringen sol­len.“
Diese dreifache Kampagne soll also eine erdrückende Mehrheit gegen die Verteidiger der Paul-Gerhardt-Kirche mobilisieren, die angeblich al­lein die Errichtung einer neuen Synagoge in Bielefeld verhindert“, damit das gute christlich-jüdische Miteinander „in dieser Stadt gefährdet“ und „die historische Chance eines herausragenden Zeichens für die christ­lich-jüdische Verbundenheit auch für die Zukunft verspielt“.

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23. Mai 2007, 09:55 Uhr

Nach dem lange schwelenden Streit um den Verkauf der Paul-Gerhardt-Kirche hat nun der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, ein “Machtwort” gesprochen. Er richtet einen Appell an den Stadtrat, Kultur und Sport, die Medien und den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, ja, an die gesamte Zivilgesellschaft. Die ganze Öffentlichkeit wird also feierlich dazu aufgerufen, “Partei zu ergreifen” gegen eine kleine Gruppe von engstirnigen, widerspenstigen Leuten, die nicht einsehen wollen, dass hier “die historische Chance bestehe, ein eindeutiges Zeichen zu setzen, dass die Juden wieder einen Platz in der Gemeinschaft der Deutschen, hier also: in Bielefeld - haben”. Dies würde durch die “Besetzer” verhindert. Ihnen wird zwar nicht (mehr) der Vorwurf des Antisemitismus gemacht, aber doch angelastet, durch ihr Verhalten würde “die historische Chance verspielt” und “ die Stadt müsse künftig mit diesem Makel leben”. weiterlesen »

22. Mai 2007, 09:33 Uhr

Die Bürgerinitiative zur Erhaltung der Paul-Gerhardt-Kirche nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass auch Sie, Herr Präses, nicht über den Machtschatten der Amtskirche springen können. weiterlesen »

22. April 2007, 13:09 Uhr

Bevollmächtigte sind „Presbyter light“. Warum „light“? Sie sind nicht durch demokratische Wahlen legitimiert. Ihre wichtigste Aufgabe  ist die Vorbereitung der nächsten Presbytherwahl.

Normalerweise sollten nach einer Fusion sofort Neuwahlen stattfinden und damit die ehemaligen Presbyter durch neue gewählte Presbyter ersetzt werden.

Die Presbyter light (Bevollmächtigte) sind nach der Kirchenordnung von Westfalen zulässig, wenn eine Wahl unzumutbar ist, weil die reguläre Wahl kurz bevorsteht oder wenn keine außerordentlichen Entscheidungen zu erwarten sind. Tauchen Probleme auf, sind Neuwahlen zu einem Presbyterium anzusetzen. Das Landeskirchenamt hat dies im Rahmen der Dienstaufsicht zu überwachen.

Der Verkauf der Kirche eines Gemeindebezirks mit den Stimmen des nicht betroffenen Bezirks gegen den erklärten Willen der Gemeindeglieder hat dann schon eine besondere Brisanz. Wenn dann noch die Mitglieder des betroffenen Bezirks zurücktreten und das ganze mit Wortbruch einhergeht, ist sicherlich die Vollmacht von Presbytern light überfordert.

Hier hätte die Landeskirche einschreiten und Neuwahlen ansetzen müssen!

19. April 2007, 12:02 Uhr

Was ist eine Anhörung?

In einer Anhörung hat sich der zur Anhörung Verpflichtete beim Anzuhörenden durch geeignete Maßnahmen eine umfassenden Überblick über die Meinungen und Absichten des Anzuhörenden zu verschaffen.

Wie mache ich das bei einer Kirchengemeinde? Die Einladung zu einer Gemeindeversammlung, bei welcher 1 – 2 % der Mitglieder teilnehmen, dürfte wohl auf keinen Fall ausreichen. Wie also soll ich die Meinungen erfragen? weiterlesen »

6. April 2007, 13:44 Uhr

– oder Machtarroganz,Einschüchterung, Angst?
Bei der ev. Landeskirche von Westfalen

„Offenhalten“ einer Kirche, damit die weitere Nutzung für die Gemeindeglieder gewährleistet ist.

Der Präses Alfred Buß Bielefeld spricht mit der Justizministerin des Landes NRW – statt mit uns – um Druck auf einen aktiven Richter auszuüben. Das Gleiche geschieht über die lippische Landeskirche, um einen pensionierten Pfarrer einzuschüchtern.

Die Superintendentin Regine Burg Bielefeld fordert Demokratie ein und lässt nicht demokratisch legitimierte Personen wichtige Entscheidungen fällen.

Der Seelsorger der Gemeinde Alfred Menzel schließt die Toiletten zu.

Der Seelsorger stellt Strafantrag gegen seine Gemeindeglieder.

Die Seelsorger verängstigen Gemeindeglieder, welche die „private“ Kirche besuchen wollen, mit „Rechtsbruch“.

Am 5.4.07 überbrachte ein Lokalpolitiker eine Spende über 50 € von einem älteren Gemeindeglied. Sie hatte Bedenken es selbst zu überbringen, da sie Repressalien seitens der Seelsorger fürchtet.